Was im September noch zu säen ist
Feldsalat, Spinat und Winterportulak gehen jetzt noch ins Beet. Wer ein Frühbeet hat, bekommt bis in den Dezember frische Blätter, und die Schnecken haben um diese Zeit weniger Hunger.
Die erste Reihe habe ich am Samstag gesät, gleich nach dem Regen. Der Boden war noch warm, und nach fünf Tagen war die Saat oben. Das geht schneller als im Frühjahr, wenn das Beet wochenlang braucht, bis es warm wird.
Was jetzt noch geht
- Feldsalat – dünn säen; er braucht wenig Platz und steht durch den Frost.
- Spinat – die letzte Aussaat des Jahres; die jungen Blätter vor Weihnachten ernten.
- Winterportulak – nimmt einen schlechten Platz und Halbschatten; er keimt nur, wenn der Boden kühl ist.
- Radieschen – noch eine schnelle Runde, in vier Wochen fertig, wenn das Wetter mild bleibt.
Nach der Aussaat einmal kräftig gießen, dann das Beet in Ruhe lassen. Vlies erst, wenn die Nächte unter null gehen; darunter bleiben die Blätter weich, und die Schnecken bleiben draußen.
Was zu spät ist
Möhren, Rote Bete und Bohnen schaffen es nicht mehr. Sie brauchen warmen Boden und lange Tage, und beides ist vorbei. Das Saatgut für März aufheben – in einer trockenen Schublade hält es, ohne viel zu verlieren.
⇩ Aussaatkalender herunterladen (PDF) 2
Was davon sät ihr noch? Schreibt es in die Kommentare – und wenn eine Reihe nichts wird, das bitte auch. Nächsten Monat: was mit den letzten Tomaten zu tun ist.
Kommentare
Tomek
Ich habe Feldsalat letztes Jahr auf dem Balkon gesät, in einem Kasten, und er hat bis Januar gehalten. Braucht er einen größeren Topf?
AntwortenAnna Autorin
Ein Kasten reicht, solange er mindestens zehn Zentimeter tief ist. Weniger gießen als im Sommer – die Wurzeln faulen, bevor sie frieren.
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